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Haus Gundelsby

Wer sind wir?

Die Intensiv-Wohngruppe Gundelsby ist ein Teil des Jugendhilfebereiches der Trollkohnskoppel. Das Haus liegt am Ortsrand der Gemeinde Gundelsby. Nächstgrößere Orte sind bequem mit dem Linienbus, mit dem Rad oder zu Fuß zu erreichen.

Das großzügige und sonnige Grundstück schmiegt sich an die ländliche Umgebung an. Eine Grillecke lädt zum Verweilen ein. Die Lage des Hauses bietet Ruhe, aber auch Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren, Spielen oder sonstigen sportlichen Aktivitäten und Ausflüge in die Natur nahe der Flensburger Förde und der Schlei bei Kappeln. Der Strand ist ca. 2 km entfernt, welcher gerade in den warmen Sommermonaten gerne von den Bewohnern frequentiert wird. Voraussetzung, um dort schwimmen zu gehen, ist das Schwimmabzeichen „Bronze“.

In Gundelsby gibt es sechs Wohnplätze für männliche Jugendliche und junge Erwachsene. Von diesen sechs Plätzen ist ein Appartementplatz für Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren (auf dem Gelände befindliches Außenappartement mit Badezimmer). In der unteren Etage des großen Resthofes gibt es drei weitere Einzelzimmer mit eigenem Bad sowie zwei Einzelzimmer mit einem Vollbad, das sich die beiden Jugendlichen teilen.
Das Haus ist ein grundsaniertes und charmantes Bauernhaus mit Kamin im Wohnzimmer, der in den Herbst- und Wintermonaten gern genutzt wird. Zentraler Ort des Hauses ist die große einladende Wohnküche, in der gemeinsam gekocht, gegessen und über aktuelle Themen diskutiert wird. In den Sommermonaten wird die Sitz- und Grillecke im Garten gerne und häufig genutzt und bietet immer wieder Gelegenheit für entspannte Gespräche und Freizeitaktivitäten.

Für wen sind wir da?

Der kleine und überschaubare Rahmen der Intensiv-Wohngruppe bietet Sicherheit für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren, die zum Teil unter Traumafolgestörungen, Verwahrlosung, Opfer körperlicher Gewalt und die unter massiven psychischen Probleme leiden und bietet ein Zuhause auf Zeit. Wir bieten einen strukturierten, familienanalogen Tagesablauf mit Blick auf die Ressourcen unserer Jugendlichen. Der geringe Betreuerwechsel durch 24-Stunden-Dienste sorgt für Ruhe, Verlässlichkeit und Stabilität. Die Betreuer sind verbindliche Bezugspersonen und sorgen für einen sicheren bzw. geborgenen Ort.

Wir glauben an unsere Jungs, vertrauen ihnen, trauen ihnen etwas zu und tragen dazu bei, dass ihr Selbstwert steigt. Wir akzeptieren Anderssein und entwickeln gemeinsam schulische- und berufliche Perspektiven. Wie nehmen jeden ernst, treffen Absprachen und halten diese ein. In einem liebevollen Rahmen gestalten wir gemeinsam die Freizeit, bieten Raum für Gespräche und Kriseninterventionen. In regelmäßigen Jugendteams können die Jugendlichen ihre Belange besprechen und verbindliche Absprachen treffen. Rückschläge werden gemeinsam durchgestanden und niemand wird ausgeschlossen und ausgegrenzt. Jeder Bewohner hat das Recht darauf, in seinem Tempo erwachsen werden zu dürfen. Toleranz, Respekt und Akzeptanz stehen über allem. Tagsüber wird der Nachtdienst durch eine Fachkraft bis abends unterstützt, so dass es immer wiedergezielt zu Einzelmaßnahmen und Einzelzuwendungen und/oder Gesprächen kommen kann.

Unser Team?

Unser Team besteht aus pädagogischen Fachkräften und Erziehungshelfern, die den Kindern und Jugendlichen einen sicheren Rückhalt geben. Unsere Mitarbeiter verfügen oder erhalten über das Trägerangebot eine traumapädagogische Zusatzausbildung, welche in der vollstationären Arbeit eine Sicherheit vermittelnde Ressource in der täglichen Arbeit sowohl für die Betreuten als auch für die Betreuenden darstellt. Zudem besteht in der Trägerstruktur die Möglichkeit kurzfristig auf Traumapädagogische Fachkräfte zurückzugreifen.

Sauberkeit, Ordnung und Essen wird durch eine hauswirtschaftliche geschulte Kraft sichergestellt.

In der Regel wird der 24-Stunden-Dienst in den Kernbetreuungszeiten am Nachmittag und Abend von einer zweiten Kraft unterstützt.

Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit ist die individuelle Förderung im sozialen, emotionalen und lebenspraktischen Bereich. Um wertschätzenden Umgang und demokratische Grundprinzipien zu vermitteln, sind die Hausregeln zum Teil von den Bewohnern erarbeitet worden und werden in regelmäßigen „Kinderteams“ ergänzt. Um das Konzept umzusetzen, sind wir innerhalb der Gesamteinrichtung gut vernetzt und erhalten Unterstützung durch die Bereichsleitung, regelmäßige Teamund Fallsupervision und nicht zuletzt durch Fortbildungsangebote innerhalb der Trollkohnskoppel. Um die Qualität unserer Arbeit zu sichern und zu entwickeln nutzen wir das GAB Verfahren, mit kollegialer Fallberatung, Handlungsrichtlinien und Qualitätszirkeln. Dies beinhaltet auch Mitarbeiterentwicklungsgespräche, um die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu gewährleisten und positive Anregungen / Ideen zu bekommen.