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ABW Trollhus Schleswig

Umwandlung des Leistungsangebots „Trollhus“ Schleswig

Unter anderem durch die anstehenden Gesetzesänderungen haben wir unser Angebot zukunftsorientiert umstrukturiert. Die Zeit bis zur vollständigen Umsetzung des BTHG möchten wir als Erprobungszeit nutzen. Die bis zum 31.12.2017 geleistete stationäre Eingliederungshilfe im Trollhus Schleswig hat extern wie intern positive Resonanz erzeugt und wir hoffen, dass unser neues Konzept auch wohlwollend in Anspruch genommen wird.

Große Veränderungen führen zu große Verunsicherung, deswegen haben wir die im Folgenden beschriebene Leistung entwickelt:

Das ABW Schleswig

Zur Umsetzung des Grundsatzes „ambulant vor stationär“ bietet das Ambulant betreute Wohnen für Menschen mit geistiger Behinderung  intensive ambulante Unterstützungsleistungen für Menschen mit Behinderung an. Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein flexibles Angebot von ambulanten Leistungen und  Gruppenangeboten nachhaltig eine stationäre Betreuung ersetzen kann.

In dem Gebäude unserer ehemaligen Wohnstätte bieten wir Wohnraum im Rahmen von 2er und 3er Wohngemeinschaften. Darüber hinaus stehen Räume für gemeinschaftliche Aktivitäten zur Verfügung.

Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die in ihren Selbstversorgungsmöglichkeiten noch erheblich eingeschränkt sind und an Stelle einer vollstationären Betreuung einer regelmäßigen, verbindlichen Förderung und Unterstützung  bedürfen. Die erhebliche Einschränkung der Selbstversorgungsmöglichkeiten drückt sich insbesondere durch Teilhalbeeinschränkungen in verschiedenen Lebensbereichen aus.

Um für die betreuten Menschen sowohl größtmögliche Selbständigkeit und Teilhabe zu erreichen als auch eine, an den tatsächlichen Bedürfnissen orientierte, Betreuung zu gewährleisten, enthält unser Angebot notwendige Besonderheiten. Diese umfassen neben einer Rufbereitschaft außerhalb der täglichen Kontakte in Form von strukturierenden Tages- und Wochenangeboten ebenso das Zusammenleben in einer lebendigen Gemeinschaft durch die räumliche Nähe der Wohngemeinschaften zueinander. Wichtig sind auch feste Rituale im Alltag, die durch verlässliche Betreuungszeiten sichergestellt werden.

Wir möchten neben der eigenständigen Lebensführung Gemeinschaft, familiäre Beziehungsstrukturen, Netzwerke, etc. bestehen lassen und halten dies für notwendig, damit Vereinsamungstendenzen, wie sie häufig in ambulanten Strukturen zu finden sind entgegen zu wirken, ohne die individuelle Lebensführung zu behindern.