Kinderhaus Trollkohnskoppel


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Jugendhilfe

Du darfst sein, wie du bist um zu werden, der du bist,

aber noch nicht sein kannst,

und du darfst es werden auf deine Art und Weise und in deiner Zeit.

                                                                                                                                (Anna Terruwe)

Die Trollkohnskoppel hat sich aus einer Familiengruppe mit innewohnender Leitung  heraus entwickelt.
Heute verfügt die Trollkohnskoppel über 61 Plätze im Bereich der vollstationären Jugendhilfe, die auf neun Gruppen verteilt und dezentral in der ländlichen Umgebung angesiedelt sind.

Gemäß unserem Leitbild; 

„ Kein Baum ist wie der Andere, darum auch nicht unsere Hilfen… 
viele Menschen, vielfältige Hilfen!“

hat sich dieser organische Prozess an den Bedürfnissen der Hilfen orientiert.

Inzwischen ist ein breites Spektrum an Hilfen gewachsen (besondere Hilfen).
In der „klassischen Jugendhilfe“ sind das Intensivgruppen (Intensivhilfen), teilweise mit geschlechtsspezifischer Ausrichtung.
Alle Hilfen werden bei Bedarf flankiert und ergänzt durch unsere übergreifende soziale Trainingsmaßnahme zur Schul- und Berufsvorbereitung das „Trollprojekt“, sowie unser Angebot im Bereich „Therapie im Alltag“.
Zusätzlich hat sich eine breit gefächerte Vernetzung mit logopädischen, ergotherapeutischen, psychologischen und psychiatrischen Praxen kontinuierlich entwickelt.

Die individualisierten Hilfen, die wir in den verschiedenen Gruppen anbieten erfolgen nach § 27 ff (Hilfe zur Erziehung), § 34 ( Heimerziehung, sonstige betreute Wohnform), § 35a Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche und § 41 SGB VIII (Hilfe für junge Volljährige, Nachbetreuung).
In Einzelfällen können auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene nach  § 53 ff SGB XII ( Eingliederungshilfe ) in diese Gruppen aufgenommen werden.

Die Trollkohnskoppel möchte  Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsen, die aus den verschiedensten Gründen nicht in ihrem familiären Umfeld aufwachsen können, im Rahmen dieser Hilfen ein vorübergehendes oder dauerhaftes Zuhause bieten. Aus diesem geschützten Rahmen heraus begleiten wir sie auf ihren ganz eigenen Weg.

Grundlagen

unserer päd. Arbeit im gesamten Jugendhilfebereich sind insbesondere:

  • die Bindungsarbeit mit der Förderung von Bindungsfähigkeiten und der Entwicklung tragfähiger Beziehungen
  • das Wissen um traumapädagogische Zusammenhänge, das unseren Mitarbeiter/innen die Kompetenz gibt Bindungen (aus-) zu halten, besondere Verhaltensmuster zu verstehen, als Herausforderung anzunehmen und adäquat zu bearbeiten
  • die Förderung der Kernqualitäten und Ressourcen der Kinder und Jugendlichen zum Zwecke der Selbstreflexion und Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Biographiearbeit hilft den Kindern und Jugendlichen dabei ihre Wurzeln anzunehmen, Identität und Perspektiven zu entwickeln.
  • Flankierende therapeutische Unterstützung im Alltag

In der Einrichtung bewusst gelebte Beteiligung ist ein weiterer Baukasten, der die Kinder und Jugendlichen dahin gehend fördert das Leben eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen, um ihre persönlichen 100%“ zu erreichen.