Kinderhaus Trollkohnskoppel


normale Darstellung
kontrastreiche Darstellung
Schriftgröße 1
Schriftgröße 2
Schriftgröße 3

Navigation


Besondere Hilfen

Offensichtlich gibt es Lebenssituationen junger Menschen, welche einen besonderen Hilfebedarf begründen. Die besonderen Hilfen bestehen aus der Mutter-Kind-Hilfe, einer Wohngruppe mit integriertem Arbeitsangebot, der ambulanten Betreuung (JH / EGH) und den sogenannten individuellen Hilfen. Grundsätzlich gilt es zu unterscheiden zwischen gruppenspezifischen und gruppenübergreifenden besonderen Hilfen.

Die individuelle Hilfe stellt unser gruppenübergreifendes Angebot dar. Diese ist eine einzelbetreuende Maßnahme, die auf einer traumapädagogischen Grundlage die soziale Teilhabe ermöglicht.

Die gruppenspezifischen besonderen Hilfen haben sich entwickelt, um einem veränderten Hilfebedarf angemessen begegnen zu können.

  • Die Mutter-Kind-Hilfe „Mutter-Vater-Kind“ bearbeitet zwei verschiedene Aspekte. Der eine Zweig ist die Beurteilung und Befähigung junger Mütter in ihrer Erziehungsfähigkeit, damit sie perspektivisch mit ihrem Kind selbständig und unabhängig leben können. Der andere Zweig ist die langfristige Unterstützung von Müttern mit geistigen und/oder seelischen Beeinträchtigungen in ihrer Erziehungsfähigkeit. Hier gilt es die vorhandene Bindung zum Kind zu erhalten und zu fördern, um so ein gemeinsames Leben als Familie  zu ermöglichen.

  • In der Wohngruppe „Haus Steinfeld“ mit integriertem Arbeitstrainingsbereich betreuen wir Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene, die in einem besonders geschützten Rahmen die nötigen Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln können, um an externen Bildungs- und Beschäftigungsangeboten teilnehmen zu können.

  • Die ambulante Betreuung „Flex“  bietet die Möglichkeit mit Unterstützung in der eigenen Wohnung zu leben. Dieses Leistungsangebot richtet sich an ältere Jugendliche und Erwachsene mit Jugendhilfe- oder Eingliederungshilfeanspruch

Grundlagen

unserer päd. Arbeit im gesamten Jugendhilfebereich sind insbesondere:

  • die Bindungsarbeit mit der Förderung von Bindungsfähigkeiten und der Entwicklung tragfähiger Beziehungen
  • das Wissen um traumapädagogische Zusammenhänge, das unseren Mitarbeiter/innen die Kompetenz gibt Bindungen (aus-) zu halten, besondere Verhaltensmuster zu verstehen, als Herausforderung anzunehmen und adäquat zu bearbeiten
  • die Förderung der Kernqualitäten und Ressourcen der Kinder und Jugendlichen zum Zwecke der Selbstreflexion und Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Biographiearbeit hilft den Kindern und Jugendlichen dabei ihre Wurzeln anzunehmen, Identität und Perspektiven zu entwickeln.
  • Flankierende therapeutische Unterstützung im Alltag

In der Einrichtung bewusst gelebte Beteiligung ist ein weiterer Baukasten, der die Kinder und Jugendlichen dahin gehend fördert das Leben eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen, um ihre persönlichen 100%“ zu erreichen.